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Inside the pinhole

Linktipp: Inside the pinhole von Meisai Okamoto

http://meisai.jimdo.com/works/

Man kann auch IN einer Lochkamera Bilder machen, und das nicht mal schlecht :-)

Zur Orientierung

Nur kurz zur Orientierung über die Welt in der wir leben, zwei Meldung aus der heutigen Tagesschau im Vergleich:

Zustimmung des Bundesrats

Weg frei für den Mindestlohn ab 2015

Der Mindestlohn ist beschlossene Sache. Der Bundesrat billigte die ab kommendem Jahr geltende Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde. Mit dem Gesetz wird der Verdienst von 3,7 Millionen Arbeitnehmern zum 1. Januar aufgestockt, da sie bislang weniger als 8,50 Euro pro Stunde erhalten.

Für Zeitungszusteller und Saisonarbeiter sind Übergangsfristen bis 2017 vorgesehen. Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Regelung ganz ausgenommen. Langzeitarbeitslose haben bei Annahme einer Beschäftigung erst nach sechs Monaten Anspruch auf den Mindestlohn.

und natürlich

Gehaltsplus für die Dax-Führungsriege

Trotz sinkender Konzerngewinne wurden die Chefs der Dax-Konzerne für das vergangene Geschäftsjahr üppig entlohnt. Es gab eine ordentliche Gehaltserhöhung. Das ist das Ergebnis einer jährlichen Studie der DSW-Aktionärsschützer. Die Topmanager verdienten im Schnitt 53 Mal so viel wie ein normaler Angestellter.

und kurz nachgerechnet, ein normaler Angestellter liegt bei Zugrundelegung der sog. Bezugsgröße von ca. 2800,-€ als Durchschnittgehalt bei ca. 17,50€ Stundenlohn, umgerechnet auf die 8,50€ macht der Manager also das 110fache pro Stunde.

Stop, nochmal nachrechnen, im Bericht wird die stolze Summe von 3,3 Mio als Jahressalär genannt, das durch 53 ist aber 4789€ (bei 13 Monatsgehältern). Wie das ein normaler Angestellter verdienen soll ist mir zwar schleierhaft, verschiebt aber die Mindestlohnrechnung nochmal. Damit liegt der Stundenlohn des Angestellten bei 30€, der Mindestlohn im Verhältnis 1/3,5 drunter und das gibt tatä: 190fachen Lohn für Manager. Wow, ich werde Manager gleich morgen. Wo muss ich mich bewerben?

Das ist doch Turbo!

Am letzten Freitag war ich das erstemal mit der neuen unterwegs… und das Ganze war ein klares Lehrstück in der Kategorie: Was kann man alles noch falsch angehen?

Diesmal mit dabei:

- eine fehlerhafte Belichtungszeitentabelle

- ein verflixt wieso ist da der Schieber an dem Filmhalter gerade aufgegangen?

- ein habe ich wirklich das Vorderteil der Kamera verkehrt herum eingesetzt???

Naja. Ein paar Ergebnisse konnte ich retten, die Unterbelichteten Negative habe ich nachträglich noch ge-Preflashed… der Scanner macht dann den Rest.

 

Lichtmaschinenkunst proudly presents:

Further meaningless pictures from the munich westpark area!

Sie haben Post… lange erwartet, jetzt über den Kanal geschippert gekommen:

Fat Betty, aus der britischen Kameraschmiede von Howard, besser bekannt als Wheehamx.

Fat Betty

Und was soll ich sagen… ich freu mich wie ein Schneekönig darauf, dieses Schmuckstück endlich ausführen zu können… Wetter… ich warne Dir!

Peking verbannt Windows 8

China setzt künftig auf andere Betriebssysteme als die neueste Version aus dem Hause Microsoft. Die Nutzung von Windows 8 auf Computern der Regierung wurde untersagt. Der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge will China nun ein eigenes Betriebssystem basierend auf dem offenen Betriebssystem Linux entwickeln. Hintergrund sei die Absicht der Regierung, nicht mehr von einem ausländischen Betriebssystem abhängig zu sein.(http://www.tagesschau.de/wirtschaft/china-windows100.html)

“Spiegel”: Konzerne wollen AKW an Bund loswerden

Eine Meldung der tagesschau, die mich heute schon mehrmals ins Entsetzen trieb…

Worum geht es?
Die großen Energiekonzerne, die gerade gegen die Bundesrepublik klagen wegen “entgangener Gewinnchancen” in Folge des Atomausstiegs, bieten der Regierung jetzt an, die noch laufenden AKWs in eine bundeseigene Stiftung zu überführen. Im Gegenzug wollen sie einige Klagen in Milliardenhöhe fallen lassen.

Moment, wie war das im Mittelteil???

Also, Ausgangspunkt ist ein Vorgang, der unter anderem auch im Zusammenhang mit dem geplanten, geheimen Freihandelsabkommen TTIP in der Kritik steht: Die Klage von Konzernen gegen einen Staat, wegen entgangener Gewinnerwartungen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen… eine hochsubventionierte Energieform wird aufgrund evidenter Risiken für die Bevölkerung ausgeleitet und die Mafia klagt wegen gefühlter Benachteiligung…

Sowas gibt’s? Aha.

Dann stellen sie fest, was dem kritischen Physiker seit Jahrzehnten bekannt war: dass die Kosten für den sog. Rückbau inkl. Endlagerung die Bau- und Betriebskosten eines AKW bei weitem übersteigen. Und, war klar, dass diesen Kosten dann auch keinerlei Einnahmemöglichkeiten gegenüberstehen. Die Rücklagen, die in gesetzlich vorgeschriebener Höhe zu bilden waren belaufen sich auf 30 Milliarden, das reicht fürs gröbste aber wenn auch nur eine Panne passiert oder sich irgendwas verzögert wird’s eng. Und die Endlagerfrage ist damit keinesfalls gelöst.

Fazit:

Marktwirtschaft, soviel haben wir zwischenzeitlich wohl gelernt, bedeutet die Privatisierung von Gewinnen bei gleichzeitiger Vergesellschaftung der Kosten und Risiken. Hey Staat, würde Hansi Söllner da singen und was soll ich sagen, recht hat er.

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